Wieder mal im Stress? Symptome und Tipps, was Sie dagegen tun können

Wir alle wissen, wie sehr Stress unser tägliches Leben beeinflussen und erschweren kann. Aber was genau ist Stress eigentlich, woher kommt er und was kann man dagegen tun?

Stress war eine wesentliche Fähigkeit in der Entwicklung und dem Überleben des Menschen; von der frühen Geschichte bis zur heutigen Zeit. Der Adrenalinstoß, der aufgrund von Stress im Körper stattfindet, hat uns im Laufe unserer Entwicklung immer wieder geholfen, die nötigen Entscheidungen zur richtigen Zeit zu treffen (zum Beispiel wenn man einem hungrigen Säbelzahntiger über den Weg läuft).

Unglücklicherweise befinden wir uns heutzutage gleichzeitig in so vielen unterschiedlichen stressigen Situationen – dadurch ergibt sich eine Menge an Stress, die unser Körper und Geist nur mehr schwer bewältigen können.

Arten von Stress: Eustress vs. Distress

Positiver Stress (also der, der Ihnen einen klaren Kopf bewahrt und die richtigen Entscheidungen treffen lässt) wird Eustress genannt. Distress andererseits ist die Art von Stress, die Ihnen keine positiven Effekte bringt, sondern nur ungesunde Reaktionen wie Ärger und Frust.

Außerdem kann Stress permanent sein (chronischer Stress) oder nur gelegentlich in Situationen höherer Belastung (akuter Stress) auftreten. Hektik in der Arbeit, finanzielle Schwierigkeiten oder langfristige Probleme in der Beziehung sind Stressfaktoren, die regelmäßig auftauchen können.

Das heißt, dass man diese permanenten Stressoren nicht einfach loswerden kann, außer man ändert selbst etwas daran. Die guten Neuigkeiten sind aber, dass die Änderung und Verringerung zwar schwierig ist, aber nur von Ihnen abhängig ist – das heißt, Sie können chronischen Stress selbst vermindern. Sie können einen neuen Job finden, sich Hilfe für wichtige Projekte suchen und sich in Beziehungen beraten lassen: anders als bei den Arten von Stress, die unerwartet auf Sie zukommen.

Herausforderungen wie eine öffentliche Rede oder das Vermeiden eines Autounfalls sind Stressfaktoren, die eine unmittelbare Reaktion hervorrufen, aber auch wieder schnell vorbei sind. Sie erreichen den Höhepunkt des Stressors, reagieren auf die Situation und können danach wieder entspannen. Die ständige Wiederholung dieser Stresshöhepunkte kann aber auch schädlich für Ihre Gesundheit sein.

Stress, der nicht behandelt wird, kann den Bedarf medizinischer Hilfe zur Folge haben. Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Schlaflosigkeit, erhöhter Blutdruck und Magen-Darm-Probleme sind nur einige Auswirkungen von Stress, die im Extremfall sogar zu Geschwüren, Herzerkrankungen und –infarkten führen können.

Angesammelter Stress hindert außerdem daran, klare Gedanken zu finden und setzt die Muskeln in konstante Anspannung und Verengung. Wir haben hier einige sofortige Lösungen – und auch langfristige – um Ihren Stress zu vermindern.

Stress Symptome Tipps

* Meditieren Sie
Entspannung wirkt Bluthochdruck und Angstzuständen entgegen, und fördert Ihren Stoffwechsel und Ihr Immunsystem. Durch Meditation und dem Erlernen von Entspannungsübungen können Sie sowohl ihre Laune, als auch Ihre Konzentration verbessern und reduzieren Erschöpfung, außerdem bereitet sich Ihr Geist dadurch auch effektiver auf die nächsten Stresssituationen vor.

Wenn Sie sich intensiv mit den Praktiken der Meditation beschäftigen werden Sie merken, wie Sie sich immer weniger durch Stressoren beeinflussen lassen und Ihre Konzentrationsfähigkeit verbessern.

* Machen Sie regelmäßig Sport
Körperliche Aktivität löst Verspannungen und setzt Endorphine frei – Ihre natürlichen Glücklichmacher. Durch regelmäßige Bewegung wird Ihr Körper weniger Energie damit verschwenden, gestresst zu sein und dadurch Ihre Sorgen vermindern.

* AntiGravity & Massagen
AntiGravity ist die perfekte Übung um Druck abzubauen und gleichzeitig Muskelverspannungen zu reduzieren; außerdem stärken Sie dabei Ihre Rumpfmuskulatur und machen sie widerstandsfähiger. Für die besten Ergebnisse in der Muskel- und Rückenkontraktion legen Sie einen warmen Wickel um Ihre Schultern um Knoten zu lösen und besser zu entspannen. Verwenden Sie zur Massage kleine Hilfen wie einen Tennisball oder ein Kopfmassagegerät, um noch besser zu entspannen.

* Machen Sie sich selbst glücklich
Lachen macht nicht nur Spaß, sondern es verringert Cortisol, das Stresshormon des Körpers. Ein Lachanfall baut daher Schmerzen ab und hilft Ihrem Immunsystem, entspannt die Muskeln und hinterlässt ein Gefühl der inneren Zufriedenheit. Wie können wir nun dieses Glücksgefühl erreichen? Am besten beginnen Sie damit, sich die schönen Dinge im Leben bewusst zu machen und diese zu schätzen. Dadurch erhalten Sie einen Sinn für Dankbarkeit und das gibt Ihnen nicht nur ein gutes Gefühl, sondern hilft Ihnen auch, den lästigen Stress zu bekämpfen.

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