Unsere 10 besten Tipps gegen geschwollene Beine

Ihre Beine sind nicht so schön und geschmeidig, wie Sie sie gerne hätten? Viele Frauen träumen von langen, schlanken Modelbeinen, nur manchen von uns sind diese aufgrund von Schwellungen und Wasseransammlungen nicht vergönnt. Kein Grund zur Verzweiflung- es gibt in der Tat Maßnahmen, die Sie ergreifen können um dieses Problem zu lösen.

Mit unseren Top-10-Tipps werden Sie Ihrem Idealbild von schlanken Beinen schon bald näher kommen:

Was sagt der Arzt?
Schwellungen- der medizinische Begriff lautet Ödeme- haben viele verschiedene Ursachen. Manche davon sind harmloser als andere. In gewissen Fällen können geschwollene Beine ein Anzeichen dafür sein, dass etwas in der Tat nicht in Ordnung ist. Geschwollene Gelenke könnten ein Indiz dafür sein, dass Sie zu lange in einer Position gesessen haben, prämenstruelle Veränderungen durchmachen, schwanger sind oder zu viel Salz zu sich nehmen. Sollten Sie irgendwelche ungewöhnlichen Veränderungen bemerken, dann lassen Sie sich untersuchen um gröbere Probleme auszuschließen und sich abzusichern.

Körpertechnisch entsteht eine Schwellung durch Blutgefäße (bekannt als Kapillargefäße) beim Austritt von Flüssigkeit. Die Flüssigkeit bildet sich im umliegenden Gewebe und das hat dann eine Schwellung zur Folge.

Ödeme üben eine zusätzliche Belastung auf Ihr Herz und Ihre Nieren aus- das kann Sie auf lange Sicht beeinträchtigen. Deswegen ist es besser, Sie nehmen die Situation ernst und lassen die Ödeme kontrollieren- und zwar so früh wie möglich.

1. Werden Sie aktiv
Sobald Sie sich von Ihrem Arzt durchchecken haben lassen, wird es Zeit, in die Gänge zu kommen.

Die beste Waffe im Kampf gegen Wasser in den Beinen ist eine ganz einfache: Gehen. Wenn Sie Ihre Beine bewegen, dann verbessert sich die Durchblutung und die ausgetretene Flüssigkeit kann rückfließen. Die Verwendung eines Crosstrainers oder eines Laufbandes bringt viele Vorteile mit sich, Sie können Geh-Übungen im Fitnessstudio allerdings auch mit einem Spaziergang draußen verbinden. Im Fitnessstudio können Sie die Distanz im Auge behalten und die Anzahl der Steigungen kontrollieren. Am besten fangen Sie mit einem 30-minütigen Workout drei- oder viermal pro Woche an. Wöchentlich können Sie Ihr Workout dann um jeweils fünf Minuten verlängern (und die Steigung erhöhen). So garantieren Sie einen langsamen Aufbau.

2. Übungen gegen Schwellungen
Neben dem Geh- bzw. Lauftraining gibt es eine Reihe von brillanten Übungen gegen Wasseransammlungen im Gewebe. Führen Sie diese ein paar Mal pro Tag aus, bis Sie eine Verbesserung erkennen können.

  • Beinheben: Halten Sie sich an einem Stuhl fest und heben und strecken Sie ein Bein nach hinten aus- das Knie gestreckt halten. Wiederholen Sie diese Übung so oft, wie mit Ihrem Arzt abgesprochen.
  • Wadendehnung: Sie halten sich immer noch am Stuhl fest und drücken sich langsam auf die Zehenspitzen hoch- für ein paar Sekunden halten und wieder senken. Die Dehnung, die Sie in Ihren Waden fühlen werden, wird die Flüssigkeit nach oben und somit weg von Ihrem Unterschenkel drücken.

3. Füße hoch
Ja, wir ermutigen Sie mehr zu laufen bzw. zu gehen- Sie haben aber auch die Genehmigung, Ihre Beine ab und zu hochzulegen.

Während Sie sich entspannen, heben Sie Ihre Füße bis ca. oberhalb Ihres Herzens. So kann die Flüssigkeit rückfließen und Sie dürfen sich in Ruhe erholen.

4. Massage
Sprechen Sie das zuerst mit Ihrem Arzt ab, aber sobald dieser zustimmt, gönnen Sie sich eine Massage, denn diese kann Ihr Lymphsystem so richtig schön anregen.

Die Massage muss nicht tiefwirkend oder schmerzhaft sein- einfache und sanfte Bewegungen reichen aus, um die Flüssigkeit in Richtung Lymphdrüsen zu befördern und so das System zu aktivieren. Brauchen Sie noch mehr Gründe?

5. „Entsalzen“ Sie sich!
Die Aufnahme von zu viel Salz könnte schuld an den Wasseransammlungen sein. Sollten Sie generell viel Salz zu sich nehmen, dann reduzieren Sie dies und kontrollieren Sie immer den versteckten Salzanteil in Fertiggerichten.

Kochen Sie so oft wie möglich selbst und bereiten Sie immer frische Gerichte zu. Den Salzstreuer lassen Sie dann besser im Schrank.

6. Mehr Wasser trinken
Das klingt möglicherweise widersprüchlich, aber das Trinken von Wasser hilft gegen Wasser im Gewebe. Es fördert die Ausscheidungssysteme des Körpers enorm und beseitigt noch dazu sämtliche Abfallstoffe, die sich im Körper angesammelt haben. Die Flüssigkeitszufuhr hat auch noch andere Vorteile: Sie werden fokussierter sein und mehr Energie haben. Trinken Sie acht bis zehn große Gläser Wasser pro Tag. Am besten leeren Sie Ihre empfohlene Tagesmenge Wasser in einen Krug und bewahren diesen im Kühlschrank auf. So wissen Sie ganz genau, wie viel Wasser Sie noch trinken sollten. Für einen besseren Geschmack fügen sie einfach Zitronen, Orangen, Limetten oder Gurken hinzu.

7. Die Kraft von Pflanzen
Natürliche Diuretika sind ein sanfter und gesunder Weg, damit die Flüssigkeit im Gewebe rückfließen kann.

Probieren Sie diuretische Kräuter wie Löwenzahn, Süßholzwurzel und Holunder, oder erhöhen Sie die Aufnahme von Sellerie, Artischocken, Weintrauben und Petersilie. Grüner Tee und Preiselbeersaft sind großartige Alternativen zu Wasser – falls Sie doch lieber mehrere Geschmacksvarianten bevorzugen.

8. Kalium-Niveau erhöhen
Diuretika können neben der Gewebeflüssigkeit leider auch Kalium im Körper entfernen, deswegen sollten Sie diesen Nährstoff ergänzend einnehmen und den Verzehr von Bananen, Rosinen und Kidneybohnen erhöhen. Diese Nahrungsmittel haben alle einen natürlich hohen Kaliumgehalt.

9. Nehmen Sie ein Vollbad
Epsom-Salze sind brillante und altbewährte Heilmittel und alles andere als ein Ammenmärchen. Lassen sie warmes (nicht zu heißes) Wasser in die Wanne ein, fügen Sie eine Handvoll Epsom-Salz hinzu und entspannen Sie sich.

Schwellungen können durch den Mangel an Magnesium entstehen und das Einweichen des Körpers im Epsom-Salz-Wasser fördert die Aufnahme dieses kostbaren Mineralstoffes. Schon bald dürfen Sie sich über Ihre schlanken Gelenke und Beine freuen.

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